
Ja, in diesem Feld das Vergleichen bleiben zu lassen, ist schon mal ein Anfang; doch wer dem Glück nachjagt, hat nicht die geringste Chance, „richtig glücklich zu sein“. 😲

Ja, in diesem Feld das Vergleichen bleiben zu lassen, ist schon mal ein Anfang; doch wer dem Glück nachjagt, hat nicht die geringste Chance, „richtig glücklich zu sein“. 😲
Der Arzt verbindet deine Wunden. Dein innerer Arzt aber wird dich gesunden. Bitte ihn darum, sooft du kannst.
– Paracelsus
Heilung ist
ein uns unbekanntes,
bzw. unverstehbares Phänomen.
Wir können es beobachten, aber nicht begreifen.
Die Menschen – und ebenso die übrigen Lebewesen – sind keine Maschinen. Sie können nicht beliebig amputiert und wieder zusammengefügt werden. Hat sich der Kern oder die Seele oder die Aura (eine Art Energiefeld) des Lebewesens verabschiedet, ist es unwiederbringlich hinüber.
Eine Dampfmaschine können wir dagegen komplett – also bis auf die letzte Schraube – auseinander nehmen.

Setzen wir sie anschließend wieder zusammen, wird sie wie ehedem… perfekt funktionieren. Im Prinzip können wir das unendlich oft wiederholen.
Wie Heilung geschieht, wissen wir nicht.
Maximal können wir ihren Prozeß ein wenig (!) begünstigen. So wie wir das Wachstum einer Pflanze durch leichte Veränderung der Umstände etwas begünstigen können, ohne daß wir jemals ihr Leben verstehen werden.
Der Körper ist von dieser Welt, doch nicht das Leben.

Gut beobachtet. 😎
Erstens: Ja, in dieser Dimension, in der Frequenz, in der wir uns hier auf dem Planeten Erde befinden ist alles, was vor dem Bewußtsein stattfindet, also alles, was wir „das Geschehen“ nennen, nur durch unsere Sinne erfahrbar.
Zweitens: Sämtliche Sinne funktionieren ausschließlich über Bewegung. In Stillstand, in Bewegungslosigkeit sind sie tot, funktionslos.
Und das nährt die Idee, es gäbe eine fortschreitende Abfolge von zeitlichen Einheiten. Ansonsten (in Wirklichkeit) gibt es sie nicht.
Zeit ist eine Illusion.
Denke immer daran, daß es nur eine
wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt.– Leo Tolstoi
Eine andere Zeit gibt es nicht.
Alles andere sind bloß Ideen.
Aber all diese Vorstellungen von „morgen, übermorgen, gleich, gestern“ haben wir nicht wirklich zur Verfügung: In ihnen können wir nicht leben. Leben können wir nirgends sonst als hier – und zwar jetzt.
Zeit = ist eine Metapher.
Hat man eine Metapher nur oft genug gehört und paßt nicht gut auf, fängt man irgendwann an, ihren Inhalt für wahr zu halten, für real existierend. Dann ist es gar nicht mehr so einfach, zwischen Konstrukt und Realität zu unterscheiden, zumal wir von früh an auf die „Existenz“ der Zeiten (Vergangenheit, Zukunft) konditioniert wurden.
Das kann so weit gehen, daß wir die einzige „Zeit“, die randvoll ist von Realität, nämlich die Gegenwart, für illusionär halten, für ein behelfsmäßiges Brücken-Konstrukt zwischen Vergangenheit und Zukunft, in dem wir Ziele formulieren.
Ziele werden allesamt in die Zukunft projiziert. Dadurch wird scheinbar bedeutend, was es gar nicht gibt: Die Zukunft.
Die lebendige Gegenwart…
wird darüber fast vergessen.
Gerd: „Es gibt keine Zeit, Zeit wurde einzig erschaffen um die Logik des Menschen am laufen zu halten.“
Ja, es gibt keine Zeit.
Und nein, Zeit wurde nicht erschaffen. Es gibt sie nicht.
Alles Wahrzunehmende ist in einem Atemzug enthalten.
Die Logik, mit der Idee der „Zeit“ verknüpft, funktioniert nur innerhalb des engen Aktions-Radius des Verstandes. Wesentliches ist dem Verstand und seiner Logik nicht zugänglich.
Gerd: „Einstein beschäftigte sich intensiv mit der Zeit, vergebens, denn er konnte das Wesen der Zeit nicht erkennen.“
Zeit hat kein „Wesen“. Denn es gibt sie gar nicht.
Einstein konnte das nicht sehen. Er beschäftigte sich mit einem Phantom, einer Fata Morgana, einer Illusion.
Das Erste, was die niedere Wissenschaft – die mehr sein will als ein materiell ausgerichtetes Glaubenssystem – leisten muß ist: Realität von Illusion zu unterscheiden.
Daß aber auch das, was wir „Realität“ nennen, ebenfalls bloß eine Illusion ist, können wir als höhere Wissenschaft bezeichnen.
Gerd: „Zeit ist ein Kunstgriff der Natur damit nicht alles gleichzeitig passiert“
Genauer gesagt: Es handelt sich hier
um einen Kunstgriff des Verstandes.
Der Verstand arbeitet (unter anderem) ähnlich einem Magier: Er versteht es, Dinge erscheinen zu lassen, die gar nicht da sind und Dinge verschwinden zu lassen, obwohl sie da sind und sogar unmittelbar mit den Augen gesehen werden (könnten) !
Es ist einzig der Verstand, der uns die Illusion von Zeit beschert.
Und dieser macht das ohne unser bewußtes, absichtliches Zutun.
Ja, es ist unser konditionierter Verstand, der „autonom“ entscheidet, was wir sehen und wahrnehmen und… was nicht.
Daß es keine Zeit gibt und das vermeintliche „Wahrnehmen“ von Zeit eine Illusion ist, daß wir uns hier quasi selber etwas vormachen, das bedeutet aber dennoch nicht, daß die Nutzung von Uhr und Kalender in unserem Erdenleben unnütz wären.
Wir können die Illusionen nutzen ― ohne ihnen aufzusitzen.
Es gibt zwei Tage im Jahr,
an denen man nichts tun kann.
Der eine ist gestern, der andere morgen.
– Dalai Lama –

Einspruch, Nirmalo ! – Das ist so nicht ganz zutreffend.
Das ist richtig, aber:
Sie sind so programmiert, daß sie „entscheiden“ und wie sie entscheiden. Sie haben keine Wahl (-Freiheit). Und selbst das ist nicht ganz richtig: Maschinen entscheiden nicht wirklich,
Zwischen dem Impuls, auf den die Maschinen reagieren müssen und der auf den Impuls folgenden Reaktion existiert kein Entscheidungs-Spielraum. Den wir Menschen brauchen, wenn wir zunächst – also vor unserer Reaktion – reflektieren wollen:
Denken braucht Zeit.
Im Gegensatz zum Menschen sind Maschinen – unabhängig von Art und Umfang der das Programm bestimmenden Algorithmen – grundsätzlich nicht frei in ihrer Entscheidung. Sie haben keinen (eigenen) Willen. In Allem unterliegen sie dem Willen der (sie programmierenden) Menschen.
Roboter sind in ihren „Entscheidungen“ nicht einmal annähernd so frei, wie die Pferde vor der Postkutsche.
Genau genommen ist es gar keine Entscheidung,
denn die setzt Freiheit zur Entscheidung voraus.
Betreff der (scheinbar !) autonom agierenden Maschinen kann man also maximal von Schein-Entscheidungen sprechen.
– Nirmalo
Es ist Teil unserer Freiheit…, uns
selbst widersprechen zu können.
Verständnis kommt uns durch die Liebe.
– Richard Wagner
Es funktionieren beide Wege:
Schon allein die Offenheit…
begünstigt das Verständnis.
Bei der Feindbildung verfahren wir genau anders herum: Hierbei verschließen wir uns und lassen sowohl Liebe als auch Verständnis außen vor. Im Gegenteil: Während der Feindbildung dämonisieren wir den anderen und vergrößern auf diese Weise den vermeintlichen Abstand noch weiter.
PS: Bei der Feindbildung befinden wir uns auf der Stufe (2) unserer Geistigen Reife; mit der Erfahrung, die der Richard Wagner gemacht hat, auf der Stufe (6) und (7).

Lesen ist wie das Telefonieren, wie das Reden oder das Schreiben… nur ein Vehikel, ein Werkzeug. Es geht um die Vermittlung von Informationen und Botschaften von A nach B.
Das Lesen als solches sagt weder etwas aus über die geistige oder sachliche Qualität des Lesestoffs, noch über die Auffassungsvoraussetzungen oder die Geistige Reife des Lesenden.
Nicht das Lesen an sich ist von Bedeutung, sondern die Qualität
des Transmissionierten in Verbindung mit der, der Rezeption.
Die Worte sind nur das Äußere der Gedanken. Es ist töricht, wenn man nur das Äußere ansehen wollte und darüber die Gedanken vernachlässigte.
– Lü Bu We
Intellektuelles Begreifen ist nicht identisch mit Erkenntnis.
• Sinnlich… begreifen, anfassen
• Intellektuell… begreifen, erfassen
Hier paßt der Wort-Sinn als Bild. Wenn mir aber jemand sagt, ich wäre „gestern hackebreit gewesen“, nützen mir weder die Wortbedeutung von „Hacke“ und „breit“, noch helfen mir Herkunft und Geschichte der beiden Wörter (eventuell eine Aspirin). Der elaborierte Code eines Professors für Linguistik wird hier auch nicht gebraucht, denn es gilt allgemein:
Wichtiger als Worte und Begriffe ist die Bereitschaft,
den Sinn des Gesprochenen verstehen zu WOLLEN !
Hört man die Worte, ohne die Gedanken zu erfassen, so kann man gerade so gut die entgegengesetzten Worte hören, und es kommt auf dasselbe heraus.
– Lü Bu We
Fehlt die Offenheit für den Sinn des Gesagten, nämlich für das Gemeinte, ist das Gespräch sinnlos.
Die Ursachen, die das Begreifen bewirken, sind für den Erkennenden dieselben, wie für den Nichterkennenden. Aber die beiden Menschen unterscheiden sich darin, daß der eine das, was der andere begreifen kann, nicht begreift.
– Lü Bu We
Und daran… läßt sich nichts ändern.
Wir können das Wissen anderer erweitern, aber nicht das Erkenntnisvermögen fördern. Allenfalls können wir möglichst früh die Umstände der geistigen Entfaltung begünstigen, aber…
Freigelegt werden kann nur,
was bereits… vorhanden ist.
Wenn ich eine Weile ohne Lust und ohne Schmerz war und die laue fade Erträglichkeit sogenannter guter Tage geatmet habe, dann wird mir in meiner kindischen Seele so windig weh und elend, dass ich die verrostete Dankbarkeitsleier dem schläfrigen Zufriedenheitsgott ins zufriedene Gesicht schmeiße und lieber einen recht teuflischen Schmerz in mir brennen fühle als diese bekömmliche Zimmertemperatur.
– Hermann Hesse
Denn, wie der Herr Geheimrat sagte:
Nichts ist
schwerer zu ertragen
als eine Reihe von guten Tagen.
Darum sind wir für diese so kurze Zeit hier
auf diesem Globus: Wir wollen was erleben!

Und wenn uns die Erlebnisse der Kindheit noch nicht reichen, klettern wir auf den Mount Everest, um jeden Teil unseres Körpers intensivst zu spüren, oder machen Bungeejumping, um unserer Angst in all ihrer Macht gegenüber zu stehen, oder fahren Autorennen, um uns auf des Messer´s Schneide zu fühlen, oder melden uns auf einem Schlachtfeld an, um die Nähe des Todes zu spüren, oder machen eine Beziehungskiste auf: Das ultimative Panoptikum der Dramen!

• Keine Person sieht das Selbe wie eine beliebig andere.
• Jede neue Perspektive zeigt uns eine neue Gestalt.
• Das Gleiche ist nie (das Selbe wie) das Selbe.
• Nichts Anderes kann das Selbe sein.
• Nichts ist, wie es zu sein scheint.
Mindestens zwei Begriffe müssen wir deutlich unterscheiden:
◾ Realität und
◾ Wirklichkeit
Realität und Wirklichkeit sind nicht kongruent, nicht identisch.
Realität ist als unsere Projektion
nur eine scheinbare Wirklichkeit.
Die Wirklichkeit ist, wie sie ist. Und so wie sie ist, ist sie uns schon allein wegen der Begrenztheit unserer menschlichen Möglichkeiten der Wahrnehmung nahezu vollständig unbekannt.
Die Realität ist das, was wir „real“ nennen. Sie ist unsere Interpretation einiger Fragmente der Wirklichkeit, die wir vorwiegend über den Filter unserer Sinne wahrnehmen. Die Realität gestaltet sich über unsere Art und Weise, wie wir die Dinge beobachten, benennen, bewerten und einordnen.
Realität = ist nur eine Schein-Wirklichkeit, die darum im Osten Maya = Illusion genannt wird.
Realität ist bloß. . .
unsere Sichtweise.
Dennoch ist der Begriff „Realität“ im gesellschaftlichen Leben als eine Art Arbeits-Begriff nützlich und erforderlich.
Auch ein Satori zeigt dem Sehenden nur das, was er sieht und was er sehen/erleben soll: Einen winzig kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit, der sich anschließend als eine beeindruckende Erinnerung (Initiation) im Gedächtnis ablegt.
Niemand sonst sieht
und erlebt das Selbe.
Selbst der das Satori Erlebende
selbst ist nicht mehr der Selbe.