Torheit

Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden. Wenn einer weise scheint, liegt es daran, daß seine Torheiten seinem Alter und seinen Kräften angemessen sind.

– François de La Rochefoucauld

Hier liegt der Schwerpunkt auf der Torheit. Es sieht so aus, als müßte jemand sich selbst und anderen gegenüber rechtfertigen, daß er der Weisheit weniger Beachtung schenkt.

François: „Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden.“

Du weißt, François, daß uns auch die Weisheit in allen Lebensperioden begleitet, daß sie bloß öfter ignoriert oder sogar geleugnet wird als die Torheit. Die Torheit vor oder über die Weisheit zu stellen, ist allerdings noch weniger als nur eine Torheit.

François: „Wenn einer weise scheint…“

• Der Anschein von Weisheit ist nicht Weisheit.
• Weisheit bedarf keines Anscheins.

Ab einer gewissen Höhe der Geistigen Reife wird das Geschenk der Weisheit nicht ausgeschlagen. Nicht im Alter, nicht im Erwachsenen-Alter, nicht in der Jugend, nicht einmal in der Kindheit.

Bleibt die Geistige Reife jedoch auf einem niedrigen Niveau, behält die Weisheit den Status eines Fremdwortes und dem entsprechend gewinnt die Torheit an Akzeptanz.

Weisheit  📌

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